Über mich

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In Wien (Österreich) geboren und ab dem 3. Lebensjahr im Allgäu aufgewachsen kam ich durch meine Eltern schon im Kindesalter in Berührung mit den Themen Kräutermedizin, gesunde Ernährung, Naturmedizin, alternative Heilmethoden, Gesundbeten, Wunderheilungen, parapsychologische Phänomene, Respekt vor jedem Leben auf dieser Erde, achtsamer und respektvoller Umgang mit der Natur.

Ein weiterer “Meilenstein” in meiner Entwicklung war die Faszination Musik und musizieren. Als 16-jähriger habe ich die Prüfung als Musiklehrer im Fach Klarinette an der Bundesakademie in Trossingen abgelegt.

Immer mehr drängten mich existentielle Fragestellungen wie “Was ist der Sinn des Lebens überhaupt?” / “Was für eine Aufgabe habe ich bekommen auf dieser Erde?” / “Wozu so viel Leid in dieser Welt?” . . .

In der Musik und dem aktiven Musizieren, das tägliche Aufhalten in der Natur und das Aufsuchen von abgeschiedene Orte in der Natur, um wieder Kraft zu “tanken”, haben mich so “geerdet” und viel über das Leben und meine Bestimmung aufgezeigt, dass ich dankbar zurückschauen darf auf schier unendlich viele “Schlüsselmomente” in meinem Leben, die mir u.a. eine eminent wichtige “Lektion des Lebens” beschert haben:

HOFFNUNG ist das “Überlebenstool” schlechthin für mich geworden – warum?

Die HOFFNUNG sorgt dafür, dass Dein Traum sich nicht verflüchtigt. Zu hoffen heisst für mich “Ich will weiter glauben, dass dies oder das möglich ist, aber heute fühle ich mich dafür nicht stark genug. Folglich übertrage ich ich es der HOFFNUNG, statt ganz aufzugeben.

Auf Grund einer solchen Offenheit, wozu es Mut braucht, kannst Du die Zügel des Lebens ein wenig lockerer lassen, etwas Kontrolle abgeben, Dich in das “Behütet-Sein” höherer Mächte anvertrauen.

HOFFNUNG ermöglicht somit ein Fließen des Lebens, das verletzlicher, aber zugleich auch empfänglicher ist.

Ich bin ein überzeugter und großer Anhänger der HOFFNUNG und danke ihr dafür, dass sie mich durch so manch schwere Phasen in meinem Leben begleitet und getragen hat; in Zeiten getragen hat, in denen sich der Glaube vorübergehend eine “Auszeit” genommen hat.

Mein Wunsch an Dich persönlich, der Du diese Zeilen liest, ist: Betrete, reise in die Welt der HOFFNUNG – sie ist wie eine weiche, wohlig-umhegende und warme Decke, die Dich in kalten und stürmischen Nächten sicher schützt und behütet.

 

 

 

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Vor dem dunklen Nachthimmel

erstrahlten, Streiflichtern gleich,

Bilder aus meinem Leben.

Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,

meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen

vorübergezogen war, blickte ich zurück.

Ich erschrak, als ich entdeckte,

daß an vielen Stellen meines Lebensweges

nur eine Spur zu sehen war.

Und das waren gerade die schwersten

Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:

„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,

da hast du mir versprochen,

auf allen Wegen bei mir zu sein.

Aber jetzt entdecke ich,

daß in den schwersten Zeiten meines Lebens

nur eine Spur im Sand zu sehen ist.

Warum hast du mich allein gelassen,

als ich dich am meisten brauchte?“

Da antwortete er: „Mein liebes Kind,

ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,

erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.

Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,

da habe ich dich getragen.“

Margaret Fishback Powers

 

Quelle:

Copyright © 1964 Margaret Fishback Powers; Übersetzt von Eva-Maria Busch; Copyright © der deutschen Übersetzung 1996 Brunnen Verlag Gießen.

 

Solltest Du Interesse haben, mehr von mir zu erfahren, kannst Du Dich HIER weiter informieren.

 

 

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